Zuhause im Spiel der Wirklichkeit

"Dein eigener Geist ist die Wurzel aller Phänomene. Am Anfang klingt das Wort "Geist" ziemlich grossartig. Woher kommt der Geist, wo hält er sich auf und wohin geht er? Von welcher Form und Farbe ist er? Indem du die Wurzel deines Geistes immer wieder erforschst, musst du  wieder und wieder zu einem eindeutigen Verständnis seiner wahren Natur gelangen."


Nuden Dorje

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Anatta 

Das Nichtselbst 

Die Lehre von der Selbstüberwidung


"Ob Vollendete auftreten oder nicht auftreten, fest steht diese Tatsache, dieses Naturgesetz, diese Ordnung der Dinge: alle Gebilde sind vergänglich, alle Gebilde sind leidvoll, alle Dinge sind das Nichtselbst."



"Was es auch an Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Willensregung und Bewusstsein gibt...alle diese Haftensgruppen sind der Wirklichkeit gemäss mit vollkommener Weisheit also anzusehen: Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst."


"Da betrachtet ein unbelehrter Weltmensch den Körper als das Selbst oder das Selbst als Besitzer des Körpers oder den Körper als im Selbst oder das Selbst als im Körper. Ein solcher heisst ein unbelehrter Weltmensch, der mit dem Band an den Körper gebunden ist, der mit dem Band an das Innere und Äusser gebunden ist, der weder dieses Ufer noch jenes Ufer kennt, der gebunden geboren wird, gebunden stirbt und gebunden aus dieser Welt in die andere Welt gelangt."


"Angesichts von sechs Vorteilen vermag der Mönch hinsichtlich aller Dinge die unbeschränkte Vorstellung des Nichtselbst erwecken:
Hinsichtlich der ganzen Welt werde ich ohne Hingabe sein.
Die Icheinbildung wird mir schwinden.
Die Meineinbildung wird mir schwinden.
Mit ausserordentlichem Wissen werde ich ausgerüstet sein.
Die Bedingungen werde ich klar erkennen, sowie die bedingt entstandenen Dinge."


"Wenn man das Auge als leidvoll erkennt und durchschaut, schwindet die Selbstansicht über den Organismus."

Buddha



"Wie ein Kind,  genährt von seiner Mutter,
aufwächst zum kräftigen Erwachsenen,
so wächst der unreife Geist,
genährt von den Unterweisungen des Guru,
zur Glückseligkeit des Mahayana heran.
Wie die Krankheit vom Arzt und von seinen Mitteln geheilt wird,
so wird das Unwohlsein, das vom Glauben an ein "Ich" und das "Mein" herrührt,
sofort durch die Lehre des Guru geheilt."


Shantipa

Dzogchen Der ursprüngliche Zustand Der Grund allen Seins  "Es ist der Geist, der alles erschafft, Buddhismus Meditation

Dzogchen

Der ursprüngliche Zustand

Der Grund allen Seins


"Es ist der Geist, der alles erschafft, sowohl Samsara wie auch Nirvana. Das musst du wissen "Alles erschaffender König"!"

Kunjed Gyalpo



Subhuti! Wie kann ein boddhisattva-mahasatva, in der Anerkennung seines Körpers vollkommenes Verhalten anwenden?
"Subhuti! Wenn ein boddhisattva-mahasatva geht, dann ist er sich völlig seines Gehens bewusst. Steht er, so ist er sich seines Stehens bewusst und wenn er sitzt, ist er  sich völlig seines Sitzens bewusst. Legt er sich hin, so ist er sich dessen bewusst, dass er sich hinlegt. Ob sein Körper gesund oder krank ist, er ist sich dessen vollkommen bewusst."

Prajnaparamitasutra


"Sporne das Pferd der Bewusstheit mit der Peitsche des Gegenwärtig-Sein an"

unbekannt


"Wenn du dich an die Natur dessen hältst, was gerade erscheint, was immer es sei, dann erfährst du eine Entspannung, die frei von Festhalten ist. Ist dein Geist erst einmal beständig geworden, brauchst du dies nicht mit Meditation aufrechtzuerhalten. Bleibe frei davon, zu fördern oder zu behindern, frei von Stabilität oder Bewegung."

"Im Augenblick ihres Auftauchens stützen sich Gedanken gegenseitig wie eine Kette von Freunden. Im Augenblick ihrer Auflösung lösen sie sich gleichermassen in der Weite der Offenheit auf. Die letztendliche Natur aller Erscheinungen ist einfach dies."

Nuden Dorje


"Der grosse Meister Guru Rinpoche hat gesagt:

Hundert Dinge mögen erklärt sein, Tausende erzählt,

Doch nur ein Ding solltest du festhalten.

Kenne eine Sache und alles ist befreit–

Verweile mit deiner innersten Natur,

deinem Gewahrsein!"

 
Padmasambhava


"Die Grundlage aller Phänomene des Samsara und Nirvana ist der fundamentale, angeborene Geist des klaren Lichts, und diese Phänomene sind sein Strahlen oder seine Entfaltung."


Der 14. Dalai Lama


"Aus der Dzogchen-Perspektive sind wir bereits erleuchtet! Wir sind erleuchtet von Anfang an! Deshalb sind in einem gewissen Sinne alle unsere Bemühungen, dies zu verwirklichen, eine Art kosmischer Witz. Wenn wir diesen Witz schliesslich begreifen, werden wir alle sehr laut lachen, da bin ich mir völlig sicher."

Ngakpa Chögyam Rinpoche

Die Legenden der 84 Mahasiddhas 

Die Leben der Meister des Tantras

Die 84 Mahasiddhas repräsentieren eine faszinierende und bedeutende Gruppe spiritueller Meister im indischen und tibetischen Buddhismus. Diese aussergewöhnlichen Persönlichkeiten verkörpern einen einzigartigen Aspekt des buddhistischen Weges - die Verwirklichung höchster spiritueller Errungenschaften durch unkonventionelle Methoden und inmitten des täglichen Lebens. Sie waren keine Mönche, die in Klöstern meditierten, sondern gewöhnliche Menschen unterschiedlicher Herkunft: Handwerker, Künstler, Könige, Bettler, Fischer und sogar Prostituierte. Was sie vereint, war ihre Fähigkeit, tiefgründige spirituelle Erfahrungen zu erlangen und dabei die konventionellen  Grenzen religiöser  Praxis zu überschreiten.

Der Begriff "Mahasiddha" selbst gibt Aufschluss über ihre Bedeutung: "Maha" bedeutet "gross" oder "erhaben", während "Siddha" sich auf jemanden bezieht, der "Siddhis" - übernatürliche Kräfte oder spirituelle Vollkommenheit - erlangt hat. Diese Meister werden nicht nur für ihre spirituellen Eigenschaften verehrt, sondern auch für ihre revolutionäre Herangehensweise an die buddhistische Praxis. Ihre Lebensgeschichten und Lehren haben die Entwicklung des tantrischen Buddhismus massgeblich geprägt und bieten bis heute Inspiration für viele Menschen weltweit.


Sowohl die Shaivites (Anhänger Shivas) des hinduistischen Indiens als auch die tantrischen Buddhisten Tibets bewahren Die Geschichten von den 84 Mahasiddhas auf.

Die Zahl 84 ist eine förmliche, mystische Zahl, die die Gesamtheit (Leerheit) darstellt. 


Die 84 Mahasiddhas werden in Tibet weiterhin verehrt. Sie waren die Autoren vieler tantrischer Werke und die Begründer spiritueller Abstammungslinien - vom Meister zum Schüler - , die auch heute noch immer geehrt, geschätzt und gelehrt werden. 








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Roger

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