Kurs Anatta
Im Buddhismus gibt es eine zentrale Lehre, die sich mit dem Konzept des Nicht-Selbst oder Anatta (anatta-vada) beschäftigt.
Diese Lehre unterscheidet sich grundlegend von den Vorstellungen vieler anderer Religionen und spirituellen Traditionen.
Die buddhistische Sicht auf das „Selbst“ oder "Ich" und die Erkenntnis, dass dieses Selbst in Wirklichkeit nicht existiert, hat das Potenzial, tiefgreifende Veränderungen im Leben eines Menschen zu bewirken.
Kurs Dzogchen
Das Wort „Dzogchen“ bedeutet „große Vollendung“ und bezieht sich auf die Tatsache, dass alle Qualitäten der Wahrnehmung leer (shunyata) und gleichzeitig vollkommen sind.
Der anfangs- und endlosen Leerheit braucht nichts hinzugefügt oder weggenommen zu werden.
Aber diese Qualitäten sind zurzeit nicht in vollem Ausmaß in Funktion. Der Grund dafür ist, dass gleichzeitig ein verschleiernder Faktor von Benommenheit (Verblendung) auftritt, was unweigerlich zu Leiden führt.
Dzogchen wird als schneller Weg zur Befreiung beschrieben.
Im Dzogchen ist Nicht-Dualität (Leerheit) keine Philosophie, sondern die direkte Erkenntnis der Wirklichkeit – die Erkenntnis, dass alles, was ist, schon immer die vollkommene Manifestation der Erleuchtung war.
Aufbau
Diese zwei Kurse bilden das Gerüst meiner Arbeit.
Anatta werden wir als Grundlage für den weiteren Weg unserer Praxis verwenden. Da diese Lehre mit Nachdenken und Logik rasch verstanden wird, sind schnelle Resultate möglich.
Dzogchen geht noch ein Schritt weiter. Dabei wird im Gegensatz zu Anatta nicht nur das Selbst als substanzlos angesehen sondern alle Erscheinungen und Wahrnehmungen werden als unwirklich, unreal oder wie ein Traum oder ein Spiegelbild erkannt.
Ausserdem werden wir uns zwischendurch mit den Biographien der 84 Mahasiddhas beschäftigen.
Diese Geschichten , die in Kunst, Literatur und mündlichen Überlieferungen bewahrt werden, können als Inspiration und als Landkarte für die eigene spirituelle Reise dienen.